Gemeinde Kolbingen, zwischen Himmel und Höhle - Aktuelles

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Gemeinde Kolbingen

03.08.2018 • Kolbinger Höhle geschlossen

Kolbinger Höhle geschlossen

Aufgrund eines aktuellen Gutachten des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) muss der Weg, der von der Felsenhütte zum Höhleneingang führt, für den Besucherverkehr gesperrt werden. Das Gutachten stellt fest, dass im Bereich des Zugangswegs an mehreren Stellen Hangsicherungsmaßnahmen erforderlich sind. Um Besucher und Höhlenführer keinem Risiko auszusetzen haben  wir uns in Abstimmung mit der Gemeinde Kolbingen sowie der Stadt Fridingen a.d.D. dazu entschlossen, den Führungsbetrieb vorläufig einzustellen. Alle Beteiligten stehen in engem Kontakt und arbeiten gemeinsam bereits an einer Lösung um den Höhlenbetrieb schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können.

Die Felsenhütte wird weiterhin für Besucher und Wanderer zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet sein.

Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit folgen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

gez.

Alexander Mattes

1. Vorstand

Schwäbischer Albverein

OG Kolbingen

18.05.2018 • Neue Elternbeiträge ab dem Kindergartenjahr 2018/2019

Elterngebühren im Kindergarten für das kommende Kindergartenjahr

In unserem Kindergarten haben wir verschiedene Betreuungsangebote: Krippe, verlängerte Öffnungszeiten, Ganztagesbetreuung und Regelgruppe. Diese Angebote sind sehr stark nachgefragt und flexibel nutzbar.
Eine aufgestellte Bedarfsplanung zeigt, dass die vorhandenen Kindergartenplätze ausreichend sind um die Betreuungswünsche erfüllen zu können. Über alle Betreuungsformen hinweg haben wir seither dieselben Elternbeiträge in der Höhe der empfohlenen Sätze für eine Gruppe in einem Regelkindergarten. Gleichzeitig haben wir von 7.00 Uhr - 16.30 Uhr (Krippe bis 14.30 Uhr) eine weitgefasste Betreuungszeit in welcher die Eltern flexibel sind, bei Bedarf die Regel- oder die erweiterte Betreuung zu wählen. Dies und die günstigen Elterngebühren führen dazu, dass verstärkt Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden, welche über dem Regelbereich liegen. Um die notwendige Platzzahl bedarfsgerecht einzuteilen, werden ab dem kommenden Kindergartenjahr die Gebühren auch für die erweiterten Betreuungsangebote entsprechend den landesweiten Empfehlungen festgesetzt. Danach gelten künftig folgende Gebühren ab dem neuen Kindergartenjahr im September 2018:

Elternbeiträge im Regelkindergarten

 

Kiga-Jahr 2018/2019, 11 Monate

Verlängerte Öffnungszeiten + 25 %, 11 Monate

Ganztagesbetreuung + 50 %  11 Monate

für das Kind aus einer Familie mit 1 Kind

124 Euro

155 Euro

186 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren

95 Euro

119 Euro

142 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren

63 Euro

79 Euro

94 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit vier und mehr Kindern unter 18 Jahren

21 Euro

26 Euro

31 Euro

 

Beitragssätze für Kinderkrippen

 

 

für das Kind aus einer Familie mit 1 Kind

183 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren           

136 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren

92 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit vier Kindern unter 18 Jahren

37 Euro

07.12.2017 • Seniorenkonzept wird vom Land ausgezeichnet

Kolbingen ist einer der Preisträger beim Ideenwettbewerb des Landes zur Strategie "Quartier 2020 - Gemeinsam - Gestalten". Darüber freuen wir uns sehr. Auch über das Preisgeld von  50.000 Euro. Die Preisverleihung fand am 23.11.2017 in Stuttgart statt.

Gewürdigt wird unser Projekt:

Aufbau eines Netzwerks "Leben und Wohnen im Alter in Kolbingen."
Der Kernpunkt des Konzepts ist eine selbstverantwortete ambulante Wohngemeinschaft mit Begegnungsstätte und angegliederten Service-Wohnen in Eigentumswohnungen. Weitere Stichworte sind Verhinderungspflege /ambulante Kurzzeitpflege.

Bürgermeister Konstantin Braun "Der Preis bedeutet für uns die Würdigung eines breiten Bürgerbeteiligungsprozesses mit konkreten und umsetzbaren Ergebnissen. Gleichzeitig ist er eine Anerkennung für jeden Bürger der mitgemacht hat. Dass wir einer der Preisträger sind unterstreicht auch die fachliche Qualität des Konzepts und macht für die Umsetzung Mut. In einem starken Teilnehmerfeld konnten wir punkten und uns behaupten". 


Das Ministerium für Soziales und Integration teilt zum Wettberb mit: Baden-Württemberg zeichnet landesweit 53 innovative Konzepte zur Quartiersentwicklung aus

Das Ministerium für Soziales und Integration zeichnet insgesamt 53 innovative Ideen und Konzepte von Kommunen im Land zur Quartiersentwicklung aus. Insgesamt waren 147 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg dem Aufruf zum Ideenwettbewerb gefolgt. Die Preisgelder für die 53 ausgezeichneten Ideen belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro. 

"Fast jede siebte Kommune im Land hat sich beworben. Die enorme Resonanz zeigt, dass wir mit der Quartiersentwicklung ein wichtiges Thema aufgreifen, das die Menschen im Land bewegt und auch von den Verwaltungen bereits auf diversen Ebenen angegangen wird. Ich bin begeistert, auf welche kreative und unterschiedliche Weise das im ganzen Land passiert", so Minister Manne Lucha, der die Preisträger gemeinsam mit Staatssekretärin Bärbl Mielich bekannt gab. Die Preisgelder für die 53 ausgezeichneten Ideen belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, Auszeichnungen gab es in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

Ausgezeichnete Ideen: Vielfältig, kreativ und mit Vorbildcharakter
Unter dem Vorsitz von Staatsekretärin Bärbl Mielich hatte eine dreizehnköpfige Jury die 53 besten Projektideen ausgewählt und prämiert. „Für uns war besonders wichtig, dass die Ideen passgenau für die Situation vor Ort sind, und dass die Bürgerinnen und Bürger direkt in die Entwicklung und Umsetzung der Ideen eingebunden sind", so Mielich.

Preisträger aus ganz Baden-Württemberg
Die 53 Preisträger des Ideenwettbewerbs kommen aus ganz Baden-Württemberg - den Metropolen, den Ballungsgebieten und dem ländlichen Raum (siehe Karte). Aber nicht nur räumlich sei das Thema im ganzen Land verankert, so Mielich: „Unter den Preisträgern sind ‚alte Hasen‘, die seit mehreren Jahrzehnten Quartiersentwicklung betreiben, aber auch Kommunen, die sich erstmals mit dem Thema beschäftigen und in den Diskurs mit ihren Bürgern eingetreten sind." Minister Lucha sagte: „Für uns ist der Ideenwettbewerb ein wichtiger Auftakt, durch den wir viele wertvolle Ansatzpunkte für unsere Landesstrategie ‘Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten.‘ erhalten haben - und das nicht nur von den Preisträgern, sondern von allen Kommunen, die einen Beitrag eingereicht haben. Die gesammelten Ideen und Konzepte wollen wir in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Kommunen im Land laufend weiterentwickeln." Die Preisträger werden auf einer festlichen Preisverleihung am 23. November 2017 in Stuttgart geehrt.

Die Landesstrategie „Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten."
Die Strategie des Ministeriums für Soziales und Integration „Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten." begleitet und unterstützt Kommunen bei der Etablierung und Weiterentwicklung von Quartieren vor Ort. Dabei stehen insbesondere die Herausforderungen durch den demografischen Wandel im Mittelpunkt.

Quartiere sind lebendige soziale Räume, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Die Grenzen eines Quartiers sind somit nicht klar fixiert. Vielmehr ist es ein persönlich-räumlicher Bezugsrahmen, mit dem sich die Menschen identifizieren - das kann beispielsweise ein Straßenzug, eine Nachbarschaft, ein Stadtteil oder ein ganzes Dorf sein.

Ziel der Quartiersentwicklung ist es, den sozialen Lebensraum in den Nachbarschaften, Stadtvierteln, Dörfern und Gemeinden zu stärken und eine hohe Lebensqualität sowie Teilhabe für alle dort lebenden Menschen zu ermöglichen. Quartiersentwicklung eröffnet die Chance, das Zusammenleben der Generationen und das Leben im Alter neu zu organisieren und dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen gerecht zu werden. Die Kommune ist dabei als „Motor im Sozialraum" federführend. Die Landesstrategie soll die Kommunen bei der Etablierung und Weiterentwicklung von Quartieren vor Ort unterstützen.

 

Film zur Preisverleihung am 23.11.2017 im Neuen Schloss  

31.10.2013 • Das Immobilienportal im Verwaltungsraum Donau-Heuberg

Gemeinden des Verwaltungsverbandes Donau-Heuberg haben ein Immobilienportal konzipiert. Es besteht für Grundstückseigentümer die Möglichkeit, kostenlos ihr Objekt einzustellen. Der Kontakt zwischen Interessent und Eigentümer kann direkt zustande kommen. Der Eintrag ist kostenlos. Wenn sie ihr Objekt in das Portal aufnehmen wollen setzen sie sich mit uns in Verbindung.

Die Gemeinden wollen mit dieser Initiative einen Beitrag zur Aktivierung innerörtlicher Flächenpotenziale leisten.

Nachstehend ein Bericht über die Bürgerabschlussveranstaltung am 21.10.2013 in Kolbingen.

Die Ermittlung und Bewertung der  Innenentwicklungspotenziale und die Ausarbeitung einer Vermarktungsstrategie war gemeinsame Zielsetzung der Gemeinden Bärenthal, Buchheim, Denkingen, Frittlingen, Irndorf, Kolbingen und Renquishausen. Gemeinsam haben sie sich um das Leader-Projekt „Flächenmanagement“ beworben und auch eine Förderung bekommen. Das Projekt wurde federführend beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg gesteuert und vom Büro Johann Senner, Überlingen, bearbeitet. Jetzt konnte das Ergebnis präsentiert werden. Dazu der Vorsitzende des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg, Bürgermeister Konstantin Braun : „Verkaufswilligen Grundstückseigentümern stellen wir zur direkten Vermarktung ihres Grundstücks ein kommunales Immobilienportal zur Verfügung. Durch diese neue Art der Vermarktung können Bauwillige oder Kaufwillige auf relativ einfachem Weg das vorhandene Angebot abschätzen und nutzen, Verkaufswillige bekommen sehr kostengünstig eine Plattform. Etwas Pilothaftes ist entstanden.“

Johann Senner ging ins Detail. Teil des Projekts war die Analyse der Einwohnerstruktur jeder beteiligten Gemeinde, die Erhebung und Analyse jeder einzelnen freien Fläche. Jeder Eigentümer erhielt einen Fragebogen. Beratungsgespräche sind angeboten worden. Das Flächenpotential in allen 7 Gemeinden zusammengefasst ergibt eine beachtliche Zahl. Insgesamt wurden 308 Baulücken gezählt die eine Fläche von 36,36 ha ergeben. Davon sind 82,5 % in Privateigentum. 175 Gebäude oder Gebäudeteile stehen leer. An alle Eigentümer von unbebauten Grundstücken oder leerstehenden Gebäuden sind Fragebogen verschickt worden um herauszufinden, welche Absichten mit der Verwertung des Gebäudes vorhanden sind. Die Teilnahme an der Befragung war groß. 43 % der angeschriebenen Grundstückseigentümer haben sich beteiligt. Die Auswertung ergab, dass bisher nicht bebaute Grundstücke zum überwiegenden Teil für Enkel oder die eigene Nutzung zurückbehalten wird. Für 15 Grundstückseigentümer war die Aktion Anlass, den Wert ihres Gebäudes ermitteln zu lassen und überlegen sich einen Verkauf. 12 leerstehende Gebäude und 19 nicht bebaute Grundstücke sollen aktuell verkauft werden. Welche Gebäude und Grundstücke aktuell zum Verkauf stehen kann im Internet bei www.immobilien-donau-heuberg-primtal.de  nachgesehen werden. Dieses neue Immobilienportal betreiben die 7 Gemeinden gemeinsam. Das Portal ist ein Instrument zur Innenentwicklung und zur Mobilisierung von Potenzialen.

Der Link zum Immobilienportal lautet http://www.immobilien-donau-heuberg-primtal.de/.

19.12.2011 • Geoportal – Das BĂĽrgerinformationssystem des Verwaltungsverbands

 Eine Vielzahl von Daten und Plänen stellt  der Verband über ein geoPORTAL zur Verfügung. Jeder der einen Internetanschluss hat kann dieses frei zugängliche, webbasierte Auskunftssystem kostenlos und ohne Registrierung unter dem Link http://geoportal.regiodata-service.de/.  nutzen. Seit ca. 7 Jahren hat der Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg sowie die Gemeinden Denkingen und Frittlingen ein Geoinformationssystem der Firma Regiodata aus Lörrach im Einsatz. Alle möglichen Pläne und Daten sind digital erfasst und an jedem Arbeitsplatz nutzbar.

Verbandsvorsitzender Konstantin Braun stellte fest, dass von Anfang an klar war, das System den Mitgliedsgemeinden ebenfalls zur Verfügung zu stellen und für die Bürger zu öffnen. „Der Nutzen ist hoch, die Kosten mehr als überschaubar, auf Behördengänge kann man künftig verzichten“ Herr Haerdle und Herr Frommherz von regiodata präsentierten im Rahmen einer Verbandsversammlung der Öffentlichkeit hierzu das geoPORTAL. Dabei wurde deutlich, wie unkompliziert die Handhabung ist und welch umfangreicher Datenpool zur Verfügung steht.

Es können Ortspläne mit Straßenkarten, amtliche Grundkarte, Bebauungspläne, Flächennutzungsplan, Bodenrichtwerte, Kanalbestandspläne, eine Vielzahl von Umweltinformationen über Wälder, Biotope, Gewässer, Naturräume, Vogelschutz, Landschaftsschutz, Naturschutz, Naturpark etc. geladen werden. Komfortabel können Links per e-mail versandt werden, ein Wechsel zu google-maps ist mit einem Klick möglich. Die Navigation zu einem bestimmten Grundstück ist über eine Suchfunktion oder über einen Kartenausschnitt auf der Seite links oben möglich.  Sie können Entfernungen messen und Flächen berechnen. Über den „i“-button sind z. B. Kanal-Länge und Gefälle oder die ganz speziellen Informationen zum Biotop abrufbar. Klicken Sie auf „i“ und dann auf den Kanal. Die Infos erscheinen. Auf allen Plänen ist ein Wasserzeichen hinterlegt. Für amtliche Lagepläne zu Baugesuchen sind weiterhin die amtlichen Lagepläne des Verbandsbauamts, eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs oder des Vermessungsamts notwendig, da darin weitere Angaben wir Grenzabstände usw. eingetragen sein müssen. Mit der Nutzung sind Nutzungsbestimmungen anzuerkennen, die einen Missbrauch ausschließen. Das geoPORTAL ist unter folgendem Link abrufbar: http://geoportal.regiodata-service.de/