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Maßnahmen gegen Fischwilderei 

Massnahmen gegen Fischwilderei

 

Eine wirkungsvolle Bekämpfung der Fischwilderei wird durch die übliche Einstellung der Strafverfahren durch die Staatsanwalt nahezu unmöglich gemacht. 

Die aufgrund polizeilichen Anzeigen eingeleiteten Verfahren gegen Fischwilderer werden von der Staatsanwaltschaft meist eingestellt, die Täter gehen straffrei aus. Das muss aber nicht sein.

Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Verfahrenseinleitung gegen Fischwilderei sind zunächst folgende Punkte:

  • Nehmen Sie auf Kontrollgängen an Ihren Gewässern eine Kamera, Schreibunterlagen und Mobiltelefon mit.
  • Falls Sie einen Fischwilderer aufspüren und auf frischer Tat ertappen, rufen Sie sofort unter 110 die Poizei herbei. Bei Fischwilderei handelt es sich um eine Straftat nach Strafgesetzbuch und die Polizei ist zur Anzeigeaufnahme verpflichtet.
  • Während Sie auf die Beamten warten, schreiben Sie sich unbedingt das Kennzeichen eines eventuell vorhandenen Fahrezuges auf, fotografieren Sie das Fahrezug und nach Möglichkeit den Fischwilderer.

ABER:

Verhalten Sie sich bei dieser Tätigkeit unbedingt vorsichtig, damit Sie selbst nicht in Gefahr kommen, denn leider, die Erfahrung hat es gezeigt, scheuen enige Fischwilderer nicht vor Gewalt zurück.

 

Bringen Sie den Tatbestand der Fischwilderei auf jedenfall zur Anzeige, denn nur eine Anzeige kann zu einem Verfahren geen den Fischwilderer führen!

Erklären Sie dem aufnehmenden Poizisten, dass die Fischwilderei Schäden verursacht, weil der Pächter des Fischereirechtes für seine Pcaht und die dadurch übertragene Hegeverpflictung Geld bezahlen muss. Diese teuer bezahlte Hege wird durch die illegale Fischerei (die sich nicht an die Schonbestimmung hält) gefährdet und geschädigt. Bei der Aussage sollte unbedingt genannt werden, dass ein legaler Angler mind. 20€ für den Jahresfischereinschein ausgibt und auch einen erheblichen Geldbetrag für die Jahreskarte zahlen muss. Wenn diese Aussagen im Protokoll stehen, kann sich der Staatsanwalt ei Bild vom Schaden der Wilderei machen.

Bestehen Sie ei der Anzeigenaufnahme darauf, dass Sie eine sog. "schriftliche Mitteilung über den Ausgang des Verfahrens" wünschen. Um diese zu erhalten, müssen Sie aber als Geschäditer Anzeige erstattet haben.

Bleiben Sie unbedingt am Ball und fragen Sie bei der anzeigenden Poizeistelle immer wieder nach dem Verlauf des Verfahrens beziehungsweise nach edm Ergebniss der Anzeige! In der Regel erhalten Sie als Anzeigender eine schriftliche Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Nur wenn Sie dies nicht erhalten, erkundigen Sie sich bitte bei der Polizeistelle nach ca. einem Monat nach der Anzeigenerstattung nach dem Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft.

Falls die für Sie zuständige Staatanwaltschaft das Verfahren nicht weiter verfolgt, sondern einstallt, ist der nächste Weg die fristgerechte (in der Regel zwei Wochen) ordentliche Beschwerde gegen die Verfahrenseinstellung. Um überhaupt Erfolg mit der Bescshwerde zu haben, ist es wichtig, den entsprecheden Brief in der richtigen Form an die Staatsanwaltschaft zu schicken.

Die Fischerei Baden-Würrtemberg hat einen Musterbrief erstellt, den Sie als Vorlage für eine Beschwerde gegen die Einstellung eines Verfahrens gegen Fischwilderei verwenden können.

elfen Sie mit bei der Bekämpfung der Fischwilderei, erstatten Sie ordnunggemäße Anzeigen bei der örtlichen Polizei und widersprechen Sie der Einstellung des Strafverfahrens.

 

Quelle: Fischerei Baden-Würrtemberg 2017