Gemeinde Kolbingen, zwischen Himmel und Höhle - Aktuelles

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Gemeinde Kolbingen

06.07.2017 • Beschl├╝sse und Bekanntmachungen aus der ├Âffentl. Gemeinderatssitzung vom 30.06.2017

Bauarbeiten auf dem Friedhof
Die Bauarbeiten auf dem Friedhof am neuen Gräberfeld gehen voran. Davon hat sich der Gemeinderat vor der letzten Gemeinderatssitzung bei einer kurzen Besichtigung überzeugt. Dabei erläuterte Architekt Ketterer noch einmal die erfolgte Materialwahl. Für die Gestaltung der Platten für den Gehweg wurde heimisches Material, Kalksteinplatten, ausgesucht. Diese haben die notwendige Festigkeit, sind gut zu begehen und geben auch ein schönes angemessenes Bild. Am Ende des Wegs am Rand des Friedhofs wurde das vorhandene Kreuz in die Neugestaltung einbezogen. Der Architekt schlug vor, in diesem Bereich die Ecke zu entfernen und den Blick in die Landschaft zu öffnen. Diese Gedanken befürwortete das Gremium. Als Lückenschluss zwischen den beiden Hecken wird ein Geländer oder ein Glaselement eingebaut. Die Bauarbeiten gehen zügig voran und können voraussichtlich in ca. drei Wochen abgeschlossen werden. 

Donau-Bergland-Tourismus: Gemeinderat stimmt Umstrukturierung zu

Die Gemeinde ist Mitglied der Tourismus GmbH des Landkreises. Die Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH übernimmt für den Landkreis, die Kreisgemeinden und private Anbieter Aufgaben im Bereich des Tourismus. Gleichzeitig wird die Gesellschaft von den Gemeinden und dem Landkreis sowie den privaten Mitgliedern finanziell getragen. EU-rechtliche Vorschriften machen es notwendig, die Zusammenarbeit auf andere rechtliche Grundlage zu stellen. Deswegen muss der Gesellschaftervertrag geändert werden. Der Gesellschaft können künftig keine privaten Mitglieder mehr angehören. Den privaten ausscheidenden Gesellschaftern wird eine Marketing Dienstleistungspartnerschaft seitens Donaubergland angeboten. Die entsprechenden Gremien beim Landkreis haben den Veränderungen zugestimmt, die Gemeinden beraten entsprechendes. Der Gemeinderat stimmte einstimmig den kreisweit ausgearbeiteten Vorschlägen zu

Startplatz für Hängegleiter und Gleitsegeln

Der Gleitschirmverein Heuberg Baar hat bei der Gemeinde angefragt, ob am ländlichen Weg Wachtfelsen Richtung Mühlheimer Grenze ein talseits gelegenes gemeindeeigenes Grundstück als Startplatz für Hängegleiter und Gleitsegeln genutzt werden kann. In der letzten Sitzung machte sich der Gemeinderat vor Ort ein Bild über die Grundstückssituation. Roland Schröter als Vertreter des Vereins zeigte dabei auf, dass ein solcher Startplatz in dieser Lage ca. 10 - 15 Mal im Jahr genutzt werden könne. Zu einem Startplatz gehöre auch eine Landemöglichkeit. Dafür steht eine Wiese in der Nähe des Sägewerks Maurer zur Verfügung. Die Stadt Mühlheim als Grundstückseigentümerin und der bewirtschaftende Landwirt haben der vorgesehenen Nutzung als Landeplatz zugestimmt. Der vorgesehene Startplatz habe den Vorteil, dass eine vorhandene Freifläche genutzt werden kann. Es müssen lediglich einige Bäume und Hecken entfernt werden. Dies werde der Verein in Eigenleistung tun. Eine Startrampe, wie man sie bei anderen Plätzen im Landkreis sieht, ist nicht notwendig und wird nicht gebaut. Auch andere baulichen Anlagen werden nicht erstellt. Die Autos der Gleitschirmflieger werden auf dem Parkplatz bei der Wachtfelsschule geparkt. Der Startplatz wird zu Fuß erreicht. Auch dies wurde ausdrücklich erklärt. Der Gemeinderat stimmte mit großer Mehrheit dem Antrag zu.

Grillplatz beim Feuerwehrmagazin

Mit Verlegung einer Gasleitung ins Gewerbegebiet Thennenbühl wurde im letzten Jahr das Feuerwehrmagazin an das Gasnetz angeschlossen. Der seither genutzte Flüssiggasbehälter konnte entfernt werden. Die Stelle, an welcher dieser Gasbehälter aufgestellt war, möchte die Feuerwehr als Grillstelle nutzen. In Eigenleistung wird die Feuerwehr den Platz richten. Der Gemeinderat stimmte einstimmig zu.

Maschinelle Ausstattung des Bauhofs

Der vom Bauhof täglich genutzte Radlader und der LKW sind seit 1999 in Betrieb. Der Radlader hat mittlerweile über 10.000 Betriebsstunden. Die Fahrzeugkombination Radlader / LKW hat sich in der alltäglichen Arbeit bewährt. Am Radlader trat ein Motorschaden auf, der nur mit einem verhältnismäßig hohen Aufwand zu reparieren war. Dies stand in keinem Verhältnis zum Restwert des Fahrzeugs. Der Gemeinderat musste sich in einer außerordentlichen Beratung mit der Frage befassen, ob wir das Gerät reparieren lassen oder eine Ersatzbeschaffung vornehmen. Gleichzeitig hat sich das Gremium Gedanken darüber gemacht, ob wir auch künftig die Fahrzeugkombination Radlader - LKW beibehalten. Das Gremium hat sich dafür entschieden, einen neuen Radlader anzuschaffen und auch künftig auf einen LKW als Zweitfahrzeug zu setzen. Dabei wurden auch verschiedene  Radladertypen im Vorfeld der Entscheidung geprüft und in Erwägung gezogen. Bei den in unserer Gemeinde anfallenden Arbeiten bringt ein Knicklenker keine Vorteile. Deswegen haben wir uns für die Ersatzbeschaffung eines Radladers vom Typ Kramer entschieden. Bei der Fahrzeuggröße haben wir das Nachfolgemodels des seitherigen Typs gewählt. Es ist eine mittlere Größe die für uns genau passend ist. Ein größerer und stärkerer Lader ist nicht notwendig. Die Ersatzbeschaffung erfolgte einstimmig und in enger Abstimmung mit dem Fronmeister. Wir haben den Radlader bei der Firma Aicheler zum Angebotspreis von 60.000 Euro erworben und konnten den alten Radlader zum Preis von 10.000 Euro in Zahlung geben.

Festsetzung der Elternbeiträge im Kindergarten

Die Elternbeiträge im Kindergarten werden an die gestiegenen Kosten angepasst. Dabei übernehmen wir die Empfehlungen einer Kommission auf Landesebene. Die Beiträge sind demnach wie folgend festgesetzt:

 

Ab 01.09.2017

1 Kind    121,00 Euro

2 Kind      92,00 Euro

3 Kind      61,00 Euro

4 Kind

und mehr 20,00 Euro

 

 

Ab 01.09.2018

1 Kind    124,00 Euro

2 Kind     95,00 Euro

3 Kind     63,00 Euro

4 Kind

und mehr 21,00 Euro

 

Der Gemeinderat bekräftigte bei der Beratung, dass wir keine unterschiedlichen Beiträge für die verschiedenen Angebotsformen machen. Hier weichen wir im Interesse der Eltern von den Empfehlungen ab. Dies betrifft insbesondere die Krippe und die Ganztagesbetreuung. Wir haben keine gesonderten Krippenbeiträge und erheben auch für die Ganztagesbetreuung keine Zusatzgebühren oder erhöhte Gebühren. Für jedes Kind, egal wie alt und egal welche Betreuungsform genutzt wird, ist der Elternbeitrag gleich hoch. Der Gemeinderat bekräftigte dass damit bei uns Familienfreundlichkeit praktiziert werde und nicht nur auf dem Papier steht. Neben den gleichwertigen günstigen Elternbeiträgen sind auch die durchgehenden Öffnungszeiten von 07.00 Uhr - 16.45 Uhr ein tolles Angebot für die Eltern.

Belagserneuerung bei den Skatergeräten

Der Quarzkunststoffbelag bei den Geräten auf der Skateranlage ist abgenutzt. Wir werden die Beläge an der Quaterpipe und der Fun Box komplett erneuern und einen neuen Quarzkunststoffbelag montieren. Die Montagearbeiten werden von Herrn Fronmeister Zoran Zoric und Herrn Hausmeister Maik Cerkez ausgeführt. Der Gemeinderat stimmte in der letzten Sitzung der Belagserneuerung zu und erteilte den Auftrag für die Bestellung der neuen Platten bei der Firma Eibe zum Angebotspreis in Höhe von 8.400 Euro zu.